Level Up

Level Up – Du entscheidest, wie schwer dein nächstes Klavierstück wird!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: es ist nicht immer leicht Klavierstücke zu finden, die zum eigenen Schwierigkeitsgrad bzw. Spielniveau passen. Entweder ist das ausgesuchte Stück zu leicht und bietet keine Herausforderung. Oder es ist viel zu schwer und selbst mit nächtelangem Üben nicht zu meistern. Wenn man doch den Schwierigkeitsgrad irgendwie anpassen könnte…

Corona sei Dank hatte ich ziemlich viel Zeit und konnte mich diesem Problem widmen:

Das Klavierheft Level Up beinhaltet insgesamt 8 Klavierstücke in jeweils 3 verschiedenen Versionen bzw. Level. Egal ob für Ruhm, Ehre oder bessere Ausrüstung wie bei Fortnite, Assassins Creed und Co, muss man sich auch in den Noten „durchkämpfen“ um weiter zu kommen. Im Videospiel winken digitale Trophäen und Belohnungen zur Verbesserung des eigenen Avatars. Mit den Noten jedoch gewinnt man reale Fähigkeiten um Freunde und Verwandte beim nächsten Treffen zu beeindrucken.

Von Level zu Level zu schnelleren Fingern

In jedem Stück kann man sich bis ins 3. Level „hochspielen“, trainiert dabei Skills wie die Unabhängigkeit beider Hände, die Geläufigkeit der Finger, allgemeine Notenlesefähigkeit oder sein Rhythmusgefühl. Diese Fertigkeiten schaffen Selbstvertrauen und Mut für neue und noch schwerere Stücke. Was vorher undenkbar war, gelingt jetzt auf einmal mühelos. Für einen Rachmaninow fehlen vielleicht noch ein paar Level, aber ein flotter Swing von Susi Weiss oder eine Sonatine von Mozart sollten allemal drin sein!

8 Stücke klingen nicht viel, sind aber vielfältig!

Nahezu jedes Stück, hat eine Geschichte und einen Charakter, den es zu entdecken gilt. Zum Beispiel den kleinen süßen Roboter namens Rob wünscht sich so mancher doch für zuhause! Mit anpacken kann er – auch wenn er die ganze Zeit seltsame Geräusche macht. Ich glaube, er wollte schon immer so wie R2D2 sein!

Die Fonky Monkeys tanzen besonders gern zu Fonk Funk-Musik und schwingen sich von Liane zu Liane. Einer von ihnen kann sogar selbst Klavier spielen! Denk ich zumindest. Sind auf jeden Fall schon mysteriös, diese Fußspuren am Klavier… Aber unser Detektiv wird sich darum kümmern und den Fall hoffentlich schnell lösen!

Währenddessen können wir uns ja von Amadeus eine Schlossführung geben lassen, auf dem er gerade gastiert. Am Abend gibt er ein Konzert vor dem König, hat er gesagt. Das sollten wir uns nicht entgehen lassen! Aber hast du gesehen, an was wir gerade vorbei spaziert sind? Das war die Gruft! Ein kleiner Blick wird doch nicht schaden, dort kann man sich doch so gut gegenseitig Gruftgeschichten erzählen…

So manch andere Stücke können aber auch ziemlich hartnäckig sein. Früher haben die Römer bestimmt auch bei einem kaputten Pferdekarren laut „Obstinatus!“ geschimpft. Hoffentlich musst du das nicht machen, wenn du dich an dieses Stück wagst. Obstinato-Bässe haben es manchmal ganz schön in sich und können Kopf und Hände derb herausfordern!

Es gibt auf jeden Fall viel zu entdecken, sogar wenn du rückwärts bei Level 3 beginnst! Das ist eine gute Übung fürs eigene Üben. Siehst du bestimmte Zusammenhänge? Was ändert sich überhaupt? Ist es noch so schwer, wies anfangs aussah? Und jetzt kommt‘s: kannst du diese Prinzipien auch auf andere Klavierstücke übertragen und sie so „vereinfachen“?

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, dann hör doch mal rein oder schau sie dir gleich an!

Zur Playlist mit allen 8 Stücken gelangt ihr hier

Passend dazu das Notenheft erhaltet Ihr hier